SPD-Antrag: Wohnbauplanung auf dem Grundstück des derzeitigen Feuerwehrgerätehauses

Wohnbauplanung auf dem Grundstück des derzeitigen Feuerwehrgerätehauses

Der Gemeinderat möge beschließen:
Durch die Verlagerung des Feuerwehrgerätehauses in das Wohngebiet Unterföhring-Süd (an die Münchner Straße), wird „Allgemeines Wohngebiet“ (WA) gemäß dem rechtsverbindlichen Bebauungsplan dort in Anspruch genommen. Diese somit weggefallene Wohnbebauung (GFZ) muss nach dem dort möglich gewesenen Maß 1:1 ausgeglichen werden.

Die Verwaltung wird beauftragt eine flexible Wohnraumplanung auf dem derzeitigen Areal des Feuerwehgerätehauses (St-Florian-Straße) zu erarbeiten. Bei dieser Planung soll geprüft werden, welche Anforderungen für die Integration einer Demenzgruppe sowie ggf. Betreuungsmöglichkeiten für dementiell Erkrankte im Erdgeschoß notwendig sind. Hierzu sind der Seniorenbeirat bzw. weitere Fachexperten beratend hinzuzuziehen. Erforderlichenfalls könnte auch der derzeitige Parkplatz als Demenzgarten / Grünfläche einbezogen werden.

Den bisherigen Mietern ist eine entsprechende Wohnung als Ersatz anzubieten.

Begründung: Weiterlesen

SPD-Antrag: Wohnen Wehnerhof

Auftrag zur Prüfung des Standorts für den Bau einer schwellenfreien und behinderten-freundlichen Wohnanlage mit kleinen Wohneinheiten für Seniorinnen und Senioren sowie für junge Unterföhringer/innen am Grundstück „Wehnerhof“

Der Gemeinderat möge beschließen:

Die Gemeindeverwaltung ist bereits beauftragt ein Nutzungskonzept für Wohnungsbau am gemeindlichen Grundstück „Wehnerhof“ (Münchner Straße 85) auszuarbeiten.

In diesem beauftragten Konzept sind ausschließlich schwellenfreie und behindertenfreundliche, kleine Wohneinheiten (1,5 bis 2-Zimmerwohnungen), für Seniorinnen und Senioren, aber auch für junge Unterföhringer/innen, zu planen. Die staatlichen Förderrichtlinien für die Schaffung von kostengünstigem Wohnraum sind auszuschöpfen.

Bei der Erstellung des Konzepts/Planung soll der ehemalige Hofcharakter wieder Berücksichtigung finden.

Diese Anlage soll es ermöglichen, Anreize für einen Wohnungstausch von Seniorinnen und Senioren aus größeren gemeindlichen Wohnungen / Wohnungen der Baugesellschaft München-Land in die neue gemeindliche Wohnanlage „Wehnerhof“ zu schaffen (Stichwort: gleicher qm-Mietpreis netto).

Richtlinien für den Wohnungstausch sind durch die Gemeindeverwaltung zu erarbeiten.
Die Ergebnisse sind dem Gemeinderat zur Entscheidung zeitnah vorzulegen.

Begründung:

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SPD-Antrag: Einbringung des Gemeindegrundstücks am Germanenweg 14-16 in die AWOhnbau Genossenschaft Landkreis München eG

Einbringung des Gemeindegrundstücks am Germanenweg 14-16
in die AWOhnbau Genossenschaft Landkreis München eG

Der Gemeinderat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt mit der „AWOhnbau Genossenschaft Landkreis München eG“ Verhandlungen aufzunehmen, mit dem Ziel, am Germanenweg, den zuletzt beschlossenen Geschosswohnungsbau (die nord-östliche Zeile im Einheimischenmodell am Germanenweg, interne Bezeichnung: Zeile 18) durch einen genossenschaftlichen Wohnungsbau zu realisieren.
Bisher gefasste Beschlüsse werden aufgehoben.
In diesem Zusammenhang wird die Gemeinde bei positivem Verhandlungsergebnis das Grundstück im Wege eines Erbbaurechts zur Verfügung stellen.

Begründung:
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SPD-Antrag: Aufzüge für die Fichtenstraße

Gemeindeeigene Wohnanlage an der Fichtenstraße; Realisierung von Aufzugsanlagen

Der Gemeinderat möge beschließen:

  1. Die vom Grundsatz beschlossenen und mit einer Machbarkeitsstudie dokumentierten Außenlifte für die gemeindliche Wohnanlage in der Fichtenstraße wird im Jahr 2015 begonnen und soweit als möglich umgesetzt.
  2. Die für die Modernisierungsmaßnahme umlagefähigen Kosten, werden mit 1% Zuschlag auf die Grundmiete weiterbelastet.
  3. Davon ausgenommen werden die Wohnungen im Erdgeschoß der jeweiligen Eingänge.

Begründung:

Aufgrund der bestehenden Mieterstruktur und des zu erwartenden demographischen Wandels, sowie der anzustrebenden häuslichen Betreuung im Alter ist der Wohnungsbestand der Gemeinde in der Fichtenstraße altenfreundlich zu modernisieren und mit Liften im Außenbereich, wie bereits untersucht, auszustatten.

Gleichzeitig ist auf eine sozialverträgliche Umlage der Modernisierungskosten zu achten, um weiterhin Wohnungen unter der Ortsüblichkeitsgrenze anbieten zu können. In einem Raum mit verstärktem Wohnraumbedarf ist die Maßnahme für den Wohnungsmarkt in Unterföhring von besonderer Bedeutung. Gerade für die Zukunft werden die gemeindlichen Wohnbauflächen abnehmen, weshalb der Wohnungs-bestand schon heute auf eine längere Nutzungsdauer ausgerichtet werden soll. Zur gerechteren Kostenverteilung der Modernisierungsmaßnahme soll die Gemeinde von ihrem individuellen Recht, die Miete frei und sozialverträglich bestimmen zu können, Gebrauch machen und die Kosten nicht auf die Wohnungen im Erdgeschoss umlegen.

Für die SPD-Fraktion
Jutta Schödl
SPD-Fraktion

SPD-Antrag: Wohnen – Germanenweg

Änderung des Wohnungsmixes für den Neubau im Germanenweg

Der Gemeinderat möge beschließen:

Bei den Planungen für den Neubau von Mietwohnungen der Gemeinde im Germanenweg werden überwiegend größere Zweizimmerwohnungen und Dreizimmerwohnungen eingeplant.

Begründung:

Um für Personen mit sinkenden Wohnraumbedarf einen Anreiz zum Wechseln zu schaffen und gleichzeitig den steigenden Wohnraumbedarf für zwei und drei Personenhaushalte abdecken zu können, ist für die Wohnanlage am Germanenweg der Schwerpunkt auf größere Zweizimmerwohnungen und Dreizimmerwohnungen auszurichten.

Für die SPD-Fraktion
Jutta Schödl
SPD-Fraktion