Bürgerentscheid – SPD Unterföhring sagt „NEIN“

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Sind Sie gegen den Vorschlag, einen Multi-Aktiv-Spielplatz in Unterföhring zu bauen?
Dann müssen Sie am 12. Juli 2015 die Frage des Bürgerentscheides
„Soll die Gemeinde Unterföhring in einen öffentlichen, multi-funktionalen Sportplatz am Etzweg investieren?“ mit „NEIN“ beantworten.

Mit Ihrem „NEIN“ befürworten Sie gleichzeitig die Pläne der Gemeinde, die Ortsrandeingrünung am Etzweg so umzusetzen, wie es der Gemeinderat einstimmig beschlossen hat.

Klicken Sie einfach hier oder auf „Ortsrandeingrünung“ und sehen Sie sich das PDF an, das die Pläne der Gemeinde genauer beschreibt.

Ihre SPD Unterföhring

Bürgerentscheid – SPD-Fraktion sagt „NEIN“

Grundsätzlich ist das Projekt des Multi-Aktiv-Spielplatzes (MAS) eine Projekt, das die Gemeinde weiterverfolgen sollte. Aus Sicht der SPD-Fraktion könnten Teile davon in die Planungen für das Sport- und Freizeitgelände an der Mitterfeldallee einfließen.

Das mit dem Bürgerentscheid verfolgte Ziel, am Etzweg den Multi-Aktiv-Spielplatz zu errichten, ist sowohl vom Standort, als auch von der Größe aus folgenden Gründen nicht weiter zu verfolgen:

  1. Unterföhring braucht eine stärkere Durchgrünung. Mit dem langjährig verfolgten Ziel einer für die Öffentlichkeit zugänglichen Ortsrandeingrünung wird der „Grüne Weg“ in Unterföhring weiter verfolgt.
  2. Mit dem MAS am Etzweg müsste zusätzliche Infrastruktur geschaffen werden z.B. Parkplätze, die bei einer möglichen Planung im Sport- und Freizeitgelände an der Mitterfeldallee mit gegeben wären. Ein weiterer Flächenverbrauch würde verhindert werden.
  3. Mit der Umsetzung der gemeindlichen Planungen einer „Ortsrandeingrünung“ werden ebenso Freizeitaktivitäten neben besonderen Grünanlagen geplant und dienen als Ausgleich einer im Kernbereich dichten Bebauung. Die Ortsrandeingrünung ist ein Bestandteil der ökologischen Ausgleichsflächen. Dies sollte sich die Gemeinde in jedem Fall erhalten.

Deshalb spricht sich die SPD-Fraktion gegen den Bürgerentscheid aus und appelliert an die Bürger am 12. Juli zur Abstimmung zu gehen und mit NEIN zu stimmen!

Jutta Schödl
Fraktionsvorsitzende