Mieterinformation – Ergebnis Aufzüge Fichtenstraße

Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter der Fichtenstraße,

die SPD-Fraktion beglückwünscht Sie zu Ihrer mehrheitlichen Entscheidung in Ihren Wohnanlagen Außenlifte anzubringen.
Dies ist eine sehr weitsichtige Entscheidung, für die Ihnen auch nachfolgende Generationen sehr dankbar sein werden.
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SPD-Ergänzungsantrag: Gemeindeeigene Wohnanlage an der Fichtenstraße; Realisierung von Aufzugsanlagen

Gemeindeeigene Wohnanlage an der Fichtenstraße; Realisierung von Aufzugsanlagen

Die Beschlussvorlage zum TOP 9 der öffentlichen Gemeinderatssitzung „Gemeindeeigene Wohnanlagen Fichtenstraße 1 bis 55 ungerade; Auswertung
der Mieterbefragung zum Thema Aufzugsanlage“ wird wie folgt ergänzt:

nach „…und stimmt damit der Errichtung von Aufzugsanlagen an der gemeindeeigenen Wohnanlage Fichtenstraße 1 bis 55 ungerade zu.“ werden folgende Sätze angefügt:

Mit den Ausführungsplanungen ist noch im Jahr 2015 zu beginnen, mit dem Ziel der Realisierung der Baumaßnahme in zwei Bauabschnitten in den Jahren 2016 und 2017.

Die Wohnungen im Erdgeschoß der jeweiligen Eingänge werden von dem am 20. Mai 2015 mit Beschluss Nr. G219 vom Gemeinderat festgelegten Zuschlag von 1 % der umlagefähigen Kosten auf die Grundmiete ausgenommen.

Begründung:

Der Gemeinderat hat durch seinen Beschluss Nr. GR216 (Durchführung der Mieterinformation und der Mieterbefragung) der Meinung der Bewohner der Wohnanlage besonderes Gewicht beigemessen. Nachdem das Votum der Mieter nunmehr vorliegt, ist es aus Glaubwürdigkeitsgründen geboten, mit der Umsetzung der Maßnahme umgehend zu beginnen. Außerdem wurde ein erster Teil der veranschlagten Kosten der Maßnahme in den Haushalt 2015 eingestellt, wodurch bereits zu Beginn des Jahres die Absicht zum Ausdruck gebracht wurde, das Vorhaben in 2015 zu beginnen.

Da die Kellergeschosse der betroffenen Wohnhäuser nicht an die zu errichtenden Aufzüge angebunden werden können, haben die Mieter im Erdgeschoss der jeweiligen Eingänge von den Aufzügen keinerlei Nutzen. Zur gerechteren Kostenverteilung der Modernisierungsmaßnahme soll die Gemeinde von ihrem individuellen Recht, die Miete frei und sozialverträglich bestimmen zu können, Gebrauch machen und die Kosten nicht auf die Wohnungen im Erdgeschoss umlegen.

Für die SPD-Fraktion
Jutta Schödl
SPD-Fraktion

SPD-Antrag: Aufzüge für die Fichtenstraße

Gemeindeeigene Wohnanlage an der Fichtenstraße; Realisierung von Aufzugsanlagen

Der Gemeinderat möge beschließen:

  1. Die vom Grundsatz beschlossenen und mit einer Machbarkeitsstudie dokumentierten Außenlifte für die gemeindliche Wohnanlage in der Fichtenstraße wird im Jahr 2015 begonnen und soweit als möglich umgesetzt.
  2. Die für die Modernisierungsmaßnahme umlagefähigen Kosten, werden mit 1% Zuschlag auf die Grundmiete weiterbelastet.
  3. Davon ausgenommen werden die Wohnungen im Erdgeschoß der jeweiligen Eingänge.

Begründung:

Aufgrund der bestehenden Mieterstruktur und des zu erwartenden demographischen Wandels, sowie der anzustrebenden häuslichen Betreuung im Alter ist der Wohnungsbestand der Gemeinde in der Fichtenstraße altenfreundlich zu modernisieren und mit Liften im Außenbereich, wie bereits untersucht, auszustatten.

Gleichzeitig ist auf eine sozialverträgliche Umlage der Modernisierungskosten zu achten, um weiterhin Wohnungen unter der Ortsüblichkeitsgrenze anbieten zu können. In einem Raum mit verstärktem Wohnraumbedarf ist die Maßnahme für den Wohnungsmarkt in Unterföhring von besonderer Bedeutung. Gerade für die Zukunft werden die gemeindlichen Wohnbauflächen abnehmen, weshalb der Wohnungs-bestand schon heute auf eine längere Nutzungsdauer ausgerichtet werden soll. Zur gerechteren Kostenverteilung der Modernisierungsmaßnahme soll die Gemeinde von ihrem individuellen Recht, die Miete frei und sozialverträglich bestimmen zu können, Gebrauch machen und die Kosten nicht auf die Wohnungen im Erdgeschoss umlegen.

Für die SPD-Fraktion
Jutta Schödl
SPD-Fraktion

Aufzüge für die gemeindeeigene Wohnanlage in der Fichtenstraße

Glasaufzug

Die SPD-Fraktion besuchte am Samstag, 17.01.15 die Bewohner der Wohnanlage in der Fichtenstraße. Die Gemeinderäte der SPD berichteten vom aktuellen Stand und den möglichen nächsten Schritten in Sachen Aufzüge.

Welche Vorteile sieht die SPD-Fraktion:

  • Mehr Komfort
  • Sinnvolle Investition in die Zukunft
  • Steigerung der Vermietbarkeit
  • Barrierearme Wohnanlage schaffen
  • Lebenslangen Wohnen

Aufgrund der bestehenden Mieterstruktur und des zu erwartenden demographischen Wandels sowie der angestrebten Betreuung im Alter zu Hause sollte der Wohnungsbestand der Gemeinde in der Fichtenstraße altenfreundlich modernisiert und mit Aufzügen ausgestattet werden. Zusätzliche Maßnahmen sind: Handläufe in den Treppenaufgängen und Zwischengeschossen sowie optionale Vorkehrungen für Treppenlifte, dort wo Bedarf ist.

Die Nachfrage nach bezahlbaren Wohnungen wächst. In Zukunft werden die gemeindlichen Flächen für den Bau von Wohnungen weniger, weshalb der jetzige Wohnungsbestand der Gemeinde schon heute auf eine längere Nutzungsdauer für die Mieter ausgerichtet werden soll. Zur gerechteren Kostenverteilung der Modernisierungsmaßnahme fordert die SPD-Fraktion, die Kosten nicht auf die Wohnungen im Erdgeschoss umzulegen.

Die SPD-Fraktion setzt sich für eine sozialverträgliche Umlage der Modernisierungskosten ein, um weiterhin Wohnungen unter den ortsüblichen Mietpreisen anbieten zu können. Nach unserer Auffassung muss die Belastung der Mieter so gering wie möglich ausfallen, um die günstigen Mieten zu erhalten.

SPD vor Ort