SPD-Antrag: Rahmenplanung für die Alte Ortsmitte

Rahmenplanung für die „alte Ortsmitte“ (Teilbereiche der Münchner Straße/Bahnhofstraße/Kanalstraße/Kirchenweg/Schulstraße/St.-Florian-Straße)

Der Gemeinderat möge beschließen:

Die Gemeinde gibt eine Rahmenplanung für die „alte Ortsmitte“ (Teilbereiche Münchner Straße/Bahnhofstraße/Kanalstraße/Kirchenweg/Schulstraße/St.-Florian-Straße) (Flurnummern 75,77,83, 83/1 95, 123, 124,126, 129, 166 Tfl., 184/5, 184/6, 184/13, 184/14, 184/16, 185/6, 186 186/31, 198 Tfl. usw.) beim Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München in Auftrag. Der Vollzug der bisherigen Gemeinderatsbeschlüsse (Gocklwirt, Hort) bleiben solange ausgesetzt.

Mit dieser Rahmenplanung bleiben der Bestand und die Baumöglichkeiten der privaten Grundstückseigentümer in diesem Gebiet unberührt.

Begründung:

Mit den Beschlüssen, das Rathaus in die neue Ortsmitte zu verlegen, um am bisherigen Rathausstandort andere Nutzungen vorzusehen, verbunden mit dem Grundstücksbesitz des ehemaligen Gocklwirt-Gebäudes (Flurnummer 83), der evtl. Verlegung des Feuerwehrstandortes, Realisierung des Ideenteils für den Schulhort sowie der Möglichkeit die Flurnummer 95(heutiges Hotel) langfristig in die künftige Entwicklung miteinzubeziehen, ist ein Gesamtkonzept für die „alte Ortsmitte (Teilbereiche der Münchner Straße/Bahnhofstraße/Kanalstraße/Kirchenweg/ Schulstraße/St.-Florian-Straße erforderlich.

Diese städtebaulich und ortsbildgestalterisch äußerst wichtige „alte Ortsmitte“ soll durch eine Rahmenplanung untersucht werden, weil in diesem Kernbereich in absehbarer Zeit entscheidende Änderungen der Bebauung durch die Gemeinde stattfinden werden. Ohne eine genaue Bestandserfassung und das Aufzeigen von Zusammenhängen von Bebauung und Verkehr besteht die Gefahr durch Stückwerks-Arbeit die urbane Ortsmitte unwiederbringlich zu zerstören.

Die Rahmenplanung muss Gelegenheiten aufzeigen, welche verkehrlichen Verbesserungen für die Münchner Straße, den dortigen Kreuzungsbereich und die damit verbundenen Straßen dieser Kernzone möglich sind.

Dazu sind im frühestmöglichen Stadium die betroffenen Träger öffentlicher Belange und ie Bürgerschaft mit einzubeziehen.

Die durch die Freimachung des derzeitigen Rathaus-Grundstückes und des derzeitigen Feuerwehrgerätehauses entstehenden Bauräume sollen für Wohnungsbau für unterschiedliche Generationen in Betracht gezogen werden.

Die Gemeinde sollte die Chance nutzen im westlichen Teil der Ortsmittenachse um das Bürgerhaus, der Pfarrvilla, des Schul-/Hortgeländes, des heutigen Rathausgeländes und des Bereichs der heutigen Feuerwehr eine urbane Ortsmitte entstehen zu lassen und das Ortsbild von Unterföhring nachhaltig zu formen.

Dafür sind Überlegungen aus einem Guss erforderlich.

Für die SPD-Fraktion
Jutta Schödl
Fraktionsvorsitzende