SPD-Antrag: Radverkehrskonzept für ein fahrradfreundliches Unterföhring

Radverkehrskonzept für ein fahrradfreundliches Unterföhring

Der Gemeinderat möge beschließen:

Die Gemeinde Unterföhring setzt sich das Ziel, fahrradfreundlicher zu werden.

Zur Förderung des Fahrradverkehrs im Gemeindegebiet wird deshalb die Verwaltung beauftragt, ein Radverkehrskonzept erstellen zu lassen.

Dabei sollen unter anderem die Möglichkeiten von Fahrradstraßen, von Radfahr- und Schutzsteifen o.ä. auf Fahrbahnen untersucht werden.

Begründung:
Das Fahrrad steht für Bewegungsfreude, Schnelligkeit, Nachhaltigkeit, gesunde Mobilität und damit für Lebensqualität. Besonders die Verbesserung und Absicherung der alltagstauglichen Routen laden zum Umsteigen auf das Fahrrad ein. Die Gemeinde fördert bereits die Anschaffung von E-Bikes und setzt dabei positive Akzente. Um verstärkt zur Nutzung des Fahrrads im Alltag zu motivieren, sind aber weitere, deutlich wahrnehmbare Verbesserungen des Radfahrens erforderlich.

Aufgrund der Umweltbelastung durch den stark zunehmenden Individualverkehr soll sich die Gemeinde um Maßnahmen bemühen, den Autoverkehr auf andere Verkehrsmittel zu lenken.

Neben der Förderung des ÖPNV ist daher auch der Radverkehr zu fördern.

Vor allem für innerörtliche Fahrten ist der Radverkehr eine kostengünstige und umweltfreundliche Strategie, um Autofahrten zu reduzieren. Im Vergleich zum Ausbau des ÖPNV wären diese Maßnahmen relativ rasch umzusetzen.

Mit der Schaffung von Fahrradstraßen in Tempo-30-Zonen könnte sich beispielsweise die Einhaltung des Tempolimits deutlich verbessern, wodurch sich auch die Verkehrssicherheit erhöhen würde.

Auch der Komfort der Fahrradabstellanlagen im Gemeindegebiet sollte dabei optimiert werden.

Mit einem Radverkehrskonzept kann aufgezeigt werden, wie das Radfahren in der Gemeinde verbessert und sicherer gemacht werden kann.

Für die SPD-Fraktion
Philipp Schwarz
Fraktionsvorsitzender